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Photovoltaik
Wir sind Ihr Solarstrom-Profi aus Marienberg für die Region

Sonnenenergie ist nahezu unerschöpflich, gratis und überdies auch umweltfreundlich. In Anbetracht der stetig steigenden Strompreise der letzten Jahre lohnt sich die Anschaffung einer PV-Anlage im Jahr 2020 für die Eigennutzung des selbsterzeugten Stroms auf jeden Fall - zumindest dann, wenn Ihre Anlage von einem Profi geplant und installiert wird.

Fotovoltaik / Photovoltaik

Photovoltaikanlagen verbrauchen nur einmal Energie: nämlich bei ihrer Herstellung! Einmal installiert, produziert eine PV-Anlage umweltfreundlichen Strom zum Nulltarif - auch dann noch, wenn sich die Anlage bereits armortisiert hat.


Inhaltsverzeichnis:


Lohnt sich Photovoltaik?

Kurz und knapp: Ja, Photovoltaik lohnt sich aufgrund der stetig steigenden Strompreise immer dann, wenn Sie den selbstproduzierten Strom selber nutzen. Damit Sie den Strom auch nachts verwenden können, gibt es Stromspeicher.

Wichtig: Sowohl die Anschaffung von PV-Anlagen als auch die Investition in einen Stromspeicher werden durch staatliche Programme gefördert. Außerdem gibt es ggf. weitere Förderprogramme auf Stadt- und Landesebene, die zusätzlich genutzt werden können.

Warum Photovoltaik?

Bei einer Laufzeit von über 20 Jahren ist eine PV-Anlage ein lohnendes Renditeobjekt, wenn die jährlichen Werte zwischen 850 kWh/m² (im Norden) und 1.200 kWh/m² (im Süden) als Maßstab genommen werden. Abhängig sind die erzielbaren Werte von dem verwendeten Zellen­typ sowie der Aus­richtung, Dach­neigung, Sonnen­ein­strahlung und Um­gebungs­temperatur.

Was ist, wenn keine Sonne da ist?

Eine Photovoltaik­anlage arbeitet am effizientesten bei direktem Sonnen­licht, ist aber auch bei bewölk­tem Himmel effektiv. Egal, ob die Sonne direkt zu sehen oder hinter einer Wolken­decke ver­schwun­den ist, gilt der Grundsatz: Je heller das Um­gebungs­licht, desto höher die Leistung der Anlage. Generell sollte bei der Montage einer Photovoltaik­anlage darauf geachtet werden, dass die Verschattung, also das Verdecken einzelner Module durch Kamine oder Bäume, ausge­schlossen ist.

Fotovoltaik bei bewölktem Himmel

Was ist bei kühlen Temperaturen?

Solarzellen liefern eine optimale Leistung bei direkter Sonnen­ein­strahlung und 25 Grad Celsius Umgebungstemperatur. In vielen südlichen Ländern ist die Sonnenein­strahlung zwar höher, allerdings mindert die höhere Um­gebungs­tempera­tur dort die Leistungs­fähigkeit der Solarmodule. Unterm Strich bedeutet das, dass die geringe Sonnen­ein­strahlung in unserem Land durch die kühleren Tempera­turen, welche die Effizienz der Module steigert, kompen­siert wird.


Montage und Funktionsweise

Erst einmal vorab: Die Leistung einer Solaranlage kann durch eine mangelhafte Planung und eine unprofessionelle Montage gravierend gesenkt werden. Die Folge davon ist, dass sich die Amortisation der Anlage immens verlängert.

Vertrauen Sie hierbei immer nur einem Fachmann, der alle wichtigen Faktoren berücksichtigt. Dazu gehören Wetter­verhältnisse wie Temperatur und Sonnen­einstrahlung, aber auch die Ausrichtung, die Neigung und die Qualität des Moduls.

Aufdachmontage

Für die Aufdachmontage sind fast alle Dachtypen geeignet. Besonders bei der Nachrüstung einer Photovoltaikanlage erfreut sich diese Montageart allgemeiner Beliebtheit, da sie schnell vonstattengeht und im Regelfall bei der Nachrüstung günstiger ausfällt. Bei der Aufdachmontage bleibt das Dach unverändert, sodass beim Schrägdach die Ziegel unter dem Modul erhalten bleiben können.

Indachmontage

Bei der Indachmontage werden die Module bündig in das Dach eingesetzt und Dachziegel ersetzt. Diese Montageart besticht durch ihre Optik und setzt moderne Akzente. Einsetzbar bei allen gängigen Dacharten mit Ausnahme eines Flachdachs. Bei einem Flachdach müsste zunächst ein Gestell errichtet werden, welches die Auswahl des optimalen Neigungswinkels zur Sonne ermöglicht.

Photovoltaik-Anlage: Funktionsweise

Was muss ich beachten?

Eine Photovoltaikanlage ist als Bauvorhaben im Normalfall genehmigungs­frei - es gibt jedoch Ausnahmen, wenn zum Beispiel bei Denk­mal­schutz. Hier bedarf es dann erst einer Zustimmung der Denk­mal­behörde. Ansonsten müssen Photo­voltaik­anlagen den Anforderungen als elektrische Anlage (Umgang mit Starkstrom) und als Bauteil (z.B. im Hinblick auf Statik und Brand­schutz) genügen. Selbstverständlich darf die Inbetrieb­nahme der solchen Anlage nur durch einen Elektro­installateur erfolgen.


Stromspeichersteuerung für Fotovoltaikanlagen

Stromspeicher

Stromspeicher speichern den Strom aus Photovoltaikanlagen in Form von chemischer Energie und setzen ihn bei Bedarf wieder als Strom frei. Die Speicherung von Solarstrom kann mit Blei-Säure-, Lithium- sowie Lithium-Eisen-Akkumulatoren vorgenommen werden. Lithium-Ionen-Systeme sind teurer, haben jedoch eine höhere Lebenserwartung, sind wärme­unem­pfindlicher, weniger wartungsintensiv und lassen sich öfter be- und entladen als Blei-Säure-Systeme.

Smarter-Stromspeicher

Stromspeicher können auch in Smart Home Systeme integriert und intelligent gesteuert werden. So kann der gewonnene Strom quasi in eine Art "Energiecloud" eingespeichert und später genutzt werden. Zudem behält man alle wichtigen Werte wie Akkustand, Verbrauch, Netzbezug, Energie und Ersparnis im Überblick und kann diese aus dem Smart Home System heraus steuern.


Tipps

Zu diesem Thema haben wir noch Hinweise für Sie.

  • Die Anschaffung und Nutzung einer umweltfreundlichen Anlage für Solarstrom kann mit vielen Mitteln gefördert werden. Hier empfiehlt sich die Nutzung der Seite https://www.foerderdatenbank.de/
  • Die neueren Generationen der E-Autos bieten die Möglichkeit, die Autobatterie zusätzlich als Stromspeicher für das Haus zu verwenden.
  • Grundsätzlich ist der Wartungsaufwand bei Photovoltaikanlagen sehr gering. Trotzdem sollten in einem regelmäßigen langfristigen Rhythmus Module, Verkabelungen und Leitungen überprüft werden. Zudem sollte nach Hagel oder Sturm stets eine Sichtkontrolle erfolgen.

Gut zu wissen:

"Für die Zukunft ist also gerade bei neuen Solaranlagen ein Strom-Speichersystem sehr wichtig, um die bestmögliche Rentabilität zu erzielen. Die Sonnenkraft des Tages auch abends nutzen zu können und sich unabhängiger von teurem Netzstrom zu machen sollte hier das Ziel sein."


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