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Elektromobilität

Der Markt der Elektromobilität (auch E-Mobilität oder E-Mobility) entwickelt sich schnell. Profitieren Sie davon! Wenn Sie sich ein Elektroauto kaufen, fahren Sie energieeffizient und dynamisch.

Eleketromobilität Ladestecker von Phoenix Contact
Vom Gaspedal zum Spaßpedal: Die steigende Verbreitung der Elektromobilität zaubert Nutzern ein Lächeln aufs Gesicht.

Inhaltsverzeichnis:


Warum ein Elektrofahrzeug?

Unser Straßenverkehr verbraucht viel Energie, belastet Umwelt und Klima und kann krank machen. 64 % der in einer reprä­sentativen Umfrage interviewten Deutschen macht das ernsthafte Sorgen. 83 % „würden sich gut fühlen, wenn sie den umweltschädlichen Einfluss ihres Autos reduzieren könnten“*.

Fortbewegungsmittel, die Strom zu einem gewissen Teil oder komplett als Antriebsenergie nutzen, sind die nachhaltige und klimaschonende Möglichkeit, auf nichts zu verzichten. Ob mit Elektroroller, Elektrofahrrad oder Elektroauto: Starten auch Sie mit einem Elektrofahrzeug nachhaltig mobil in die Zukunft!

Fahrdynamik

Bei einem Elektro­auto ist das gesamte Dreh­moment bereits im Stand verfügbar. Dies ermöglicht ein völlig ruck­freies und enorm schnelles Anfahren. Eine Kupp­lung und ein Getriebe werden nicht benötigt. Weiter­hin erfolgt die Leistungs­abgabe nahezu konstant bis in den hohen Dreh­zahlbereich hinein, was als sehr angenehm empfunden wird.

Energieeffizienz

Der Wirkungsgrad von Elektro­motoren liegt bei über 90 %. Damit sind sie bis zu viermal so energie­effizient wie Autos mit Verbrennungs­motor. Zudem werden viele kosten- und verschleiß­trächtige Bauteile nicht benötigt, der Aufbau des Antriebs­strangs ist einfacher, kostenintensive Reparaturen oder der Austausch von verschlissenen Teilen entfallen.


Vergleich Elektromotor / Verbrennungsmotor

In einem direkten Vergleich schneidet der Elektromotor in den meisten Belangen viel besser ab, als der Verbrennungsmotor.

ElektromotorVerbrennungsmotor
CO2-Emissionengeringhoch
Wirkungsgradhochdeutlich geringer
Wartungsintensitätgeringhoch
Handhabungeinfachaufwendig
Lebensdauerhochhoch
Lautstärkegeringhoch
Reichweiterelativ geringhoch

Vorteile moderner Elektroautos

Zahlreiche Entwicklungen der vergangenen Jahre konnten bereits maßgebliche Verbesserungen erzielen. Damit werden Elektrofahrzeuge zunehmend alltagstauglich.

Bei den aktuellen Entwicklungen zu Verbrennungsmotoren liegt auf der Hand: Das Elektroauto ist das Fahrzeug der Zukunft. Kritische Verweise auf die noch nicht ausgereifte Akku­tech­no­logie und geringe Reichweite von E-Autos und den Zeitaufwand für das Tanken werden bald der Vergangenheit angehören.

Zu berücksichtigen ist die bisher leider noch nicht optimale Infrastruktur der Ladestationen in Deutschland. Doch auch dieser Kritikpunkt dürfte in den kommenden Jahren immer mehr verblassen. Zu den bereits knapp 5.000 öffentlichen Ladestationen in Deutschland, darunter über 500 Schnellladesäulen, kommen stetig neue hinzu.


Elektroauto laden

Wie lange dauert es, Ihr Elektroauto aufzuladen? Die Ladedauer ist abhängig von Ihrem Elektroauto selbst sowie von der Ladeleistung der Ladestation. Grundlegend gilt: Je höher die Ladeleistung, desto schneller der Ladevorgang.

Vom Vorgang her unterscheidet sich das Laden eines Elektrofahrzeugs nicht vom Tanken eines herkömmlichen Verbrenners: Motor abstellen, Abdeckung öffnen und das Auto mit der Ladestation verbinden, bis der gewünschte Aufladestatus erreicht ist. Wenn Sie außerorts nachladen wollen, sollten Sie, je nach Fahrzeugmodell, immer "Ihr" Ladekabel dabeihaben, da einige Ladesäulen lediglich eine Steckdose anstatt eines fest installierten Kabels haben. Sie verbinden also die Ladesäule dann einfach mit Ihrem Ladekabel, damit sie laden können.

TIPP: In vielen Städten gibt es freie Ladesäulen, bei denen Sie ganz umsonst Ihr Elektrofahrzeug laden können. Nutzen Sie entsprechende Apps für Ihr Smartphone, um diese auch in fremden Städten ausfindig zu machen. So können Sie ganz ohne Kosten aufladen.


Die private Ladestation: Ihre eigene Ladestelle zu Hause

Die komfortabelste und vor allem sicherste Möglichkeit, Ihr Elektroauto zu tanken, ist, dies über Nacht zu Hause zu tun, wenn das Auto ohnehin nicht im Einsatz ist.

Elektroauto

Die flexibelste Lösung für das bequeme Laden zu Hause ist die Installation einer eigenen Ladestation, die bei Ihnen zu Hause freistehend oder an einer Wand fest installiert wird (Wandladestation), beispielsweise in der Garage oder im Carport. Für die Verbindung Ihres Elektroautos mit Ihrer Ladestation benötigen Sie ein Mode 3-Ladekabel. Mit ihm sind Ladeleistungen bis zu 43 kW möglich. Darüber hinaus ermöglicht es gesteuertes Laden (zeitgesteuertes Laden, Lastmanagement, PV-gesteuertes Laden). Wir können Ihnen sagen, welche Station sich für Ihr Automodell am besten eignet und Ihnen die Ladestation professionell installieren.

Worauf beim Kauf achten?

  • Nur Qualitätshersteller bieten sichere, flexible Lösungen.
  • Achten Sie auf die Kompatibilität mit Ihrem Fahrzeugmodell.
  • Nur die professionelle Installation durch qualifiziertes Fachpersonal stellt die Funktionalität Ihrer Ladestation sicher.
  • Private Ladesäulen sind teilweise förderfähig. Prüfen Sie, ob auch Sie Zuschüsse in Anspruch nehmen können. Wir beraten Sie gern.

Laden an der Steckdose?

Vom Automobilhersteller mitgeliefert wird häufig ein Mode 2-Ladekabel zum Laden an Haus­halts-Steckdosen. Aber:

Das Laden an der Haus­halts­steck­dose ist eine reine Notlösung und dauerhaft nicht zu empfehlen, da es die Stromleitung stark belastet und Fehler verursachen kann. In beiden Fällen muss die Installation vorab fachmännisch überprüft werden. Wir übernehmen das gern für Sie.


Elektromobilität & Photovoltaik

Die Kombination aus Elektromobilität und Photovoltaik liegt absolut im Trend. Und das aus gutem Grund.

Sie möchten noch mehr Energieeinsparung und Umweltschutz aus Ihrem Elektroauto herausholen? Dann fahren Sie mit selbst produziertem Solarstrom.

Sobald Ihre Photovoltaikanlage Strom produziert und Sie Ihr Elektroauto an die Ladestation anschließen, tankt es Solarstrom. Falls die aktuell produzierte Strommenge nicht ausreicht, wird sie um Strom aus dem Netz ergänzt.

Mit einem Heimbatteriespeicher können Sie auch abends und nachts laden, soweit ausreichend Speicherkapazität besteht. Ohne geht dies nur tagsüber. Der Vorteil des Tag-Ladens allerdings besteht darin, dass die höhere Photovoltaikleistung mehr Solarstrom erzielt.

Ladestecker von PHOENIX CONTACT

Das Elektroauto als Stromspeicher für den Photovoltaik-Strom nutzen

Die Batterien, die in modernen Elektroautos verbaut sind, werden zunehmend leistungsfähiger. Damit bieten sie in Verbindung mit einer Photovoltaikanlage die Möglichkeit, als Stromspeicher verwendet zu werden.

Sie können also nicht nur Ihr E-Auto mit der Kraft der Sonne aufladen, sondern dort auch Energie speichern, um sie später zu verwenden. Dafür wird nur ein passendes E-Auto der kommenden Generation und eine intelligente Ladesäule benötigt, die den Ladevorgang der Batterie entsprechend steuert.

Ein Beispiel: Während der Urlaubszeit im Sommer nutzen Sie Ihr Auto nicht und entscheiden sich dafür, den aus der Photovoltaikanlage gewonnenen Strom in die Batterie Ihres Autos einzuspeisen.

Am Abend und in der Nacht, also wenn keine Sonne mehr scheint und somit auch kein Photovoltaikstrom mehr ge­ner­iert wird, können Sie die in der Batterie ge­speicher­te Sonnen­energie nutzen, um das Licht einzuschalten und Fernsehen zu schauen. Gerade, wenn das Elektroauto Ihr Zweitauto ist, bietet sich dieser Zusatznutzen an.

Die Nutzung von E-Autos als eigenes "Kraftwerk", bzw. als Stromzwischenspeicher funktioniert in Japan schon recht gut. Hierzulande gibt es bisher nur wenige E-Autos, wie z.B. den Nissan Leaf, die sich dafür eignen. Es werden aber recht schnell mehr Modelle auf den Markt kommen, die diese Technik bieten. Wenn Sie an dieser Möglichkeit interessiert sind, sollten Sie sich vor dem Kauf eines E-Autos darüber informieren, ob Ihr gewünschtes Modell diese Nutzung unterstützt.

V2G - Technik

Generell wird mit der Verbreitung von Elektrofahrzeugen auch immer über die V2G-Technik gesprochen. V2G bedeutet "Vehicle to Grid". Der Grundgedanke dieses Systems ist, dass Elektrofahrzeuge ein Teil eines intelligenten Stromnetzes werden, wodurch dieses flexibel nutzbar und stabil wird.


E-Bikes und Pedelecs

Auch auf zwei Rädern fährt es sich gut mit einem Elektromotor. Elektro-Fahrräder sind bereits seit mehreren Jahren sehr beliebt.

Die sogenannten Pedelecs sind für die Benutzung im Alltag konzipiert. Bei ihnen dient der Elektromotor lediglich als Tretunterstützung und wirkt für Sie als Radfahrer wie Rückenwind. Sinnvoll ist dies beispielsweise für eine entspanntere, weniger schweißtreibende Fahrt ins Büro.

Bei uns in Europa weniger verbreitet, aber auch verfügbar, sind E-Bikes mit einem direkten E-Hinterradantrieb, der etwa per Drehgriff gesteuert wird. Dies ermöglicht deutlich höhere Geschwindigkeiten auf dem Rad.

Beide Varianten überzeugen, ausgestattet mit einem hochwertigen Akku, mit einer alltagstauglichen Reichweite und langen Akku-Lebensdauer. Eingesetzt werden modernste NiMH-, Lithium-Polymer- oder Lithium-Eisen-Phosphat (LiFePO4)-Akkus.Neuartige Konzepte bieten inzwischen auch im Fahrradsektor eine Rückgewinnung der Bremsenergie, welche zum Nachladen des Akkus genutzt wird. Dies erhöht die Reichweite um über 10 %.

E-Bike

Elektromobilität und Fördermittel

Eine Investition in den Bereich der Elektromobilität kann vom BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) gefördert werden. Nähere Informationen dazu finden Sie hier.

Schwarzes Elektroauto - Bildquelle: Bals

Seien Sie gespannt auf die Neuheiten und Entwicklungen, die die kommenden Jahre im Bereich Elektromobilität bereithalten. Wir halten Sie auf dem Laufenden.

* Quelle: Akzeptanz-Monitor Elektromobilität 2016, SPLENDID RESEARCH GmbH, https://www.splendid-research.com/elektromobilitaet.html.


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